„Ich unterstütze gerne local food“

Zuhörerei: Notiz Nummer 74

Eine junge Frau (23) spiesst mit einem Holzstäbchen genüsslich die letzten Oliven aus ihrem frischen Sommersalat-Gefäss. Sie putzt sich mit einer Serviette die Mundwinkel sauber und winkt mich fröhlich herbei für ein kleines Zuhörerei-Gespräch.

«Normalerweise esse ich hier regelmässig eine Joghurt Gurke Dillsuppe von Reto, dem «Chabis-Chäs-Inhaber» gleich nebenan. Es ist eine kalte Suppe und schmeckt ein bisschen wie Tzatziki. Im Sommer ist das geradezu ein herrlich erfrischender Gaumenschmaus.Ich unterstütze gerne local food (lokase Essen). Darum leiste ich mir mit gutem Gewissen ab und zu ein ehrliches Stück Fleisch.

Uster ist friedlich, kein Gerammel und Gedränge. Meine ganze Familie wohnt hier. Wir teilen uns gemeinsam einen York Shire Terrier, wechseln uns gegenseitig ab mit den Spaziergängen. Uster hat viel Waldanteil, einen See mit direktem Zugang zum Ufer. Das freut uns, das freut unseren kleinen Pudel.

Was definitiv fehlt in Uster, sind die Lokale für junge Menschen zum Ausgehen und Feiern. Wir haben einzig und alleine das Red Ochre. Da würde ich mir schon mehrere zusätzliche Pubs wünschen.  

Lena Estermann, notiert in der Zuhörerei an der Poststrasse.

Jeden Mittag frische Suppe.

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