Vielfalt als Stärke

Als Aussenstehender staune ich immer wieder darüber, was die Stadt Uster in Sachen „Inklusion“ alles unternimmt. Jedem, dem ich davon erzähle, dass Uster sich als erste Stadt der Schweiz eine Inklusionskoordinatorin leistet und im ersten Handlungsfeld der „Strategie Uster 2030“ eine „Stadt für alle“ anstrebt, reagiert positiv überrascht. Wie kommt es, dass sich eine Stadt „Inklusion“ auf die Fahne schreibt, frage ich die Stadtpräsidentin anlässlich des Abschluss-Apéros in der Stadtbibliothek: „Mit dem Werkheim und dem Wagerenhof kann Uster auf eine lange Tradition im Umgang mit Menschen in besonderen Lebenssituationen zurückblicken“, sagt Barbara Thalmann, „die Vielfalt der Menschen gehört zum Selbstverständnis dieser Stadt“. In diesem Sinne sei Uster ein guter Nährboden für solche Schritte. Ein Fundament, auf dem sich aufbauen lässt.

Mark Riklin, 9.12.2019 / Foto: Nadia Galli

Stadtpräsidentin Barnara Thalmann beim Abschlussapero der Fragenstellerei in der Stadtbibliothek Uster